Die Sache mit dem Leiden …

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Führt Leid uns zum Himmel? Christus litt, also müssen auch wir tapfer leiden? Durch Leiden – wie Christus – hofft man, das Reich Gottes zu erlangen? Ist das so?

Nein, diese Schlussfolgerung aus dem Leben Christi ist unlogisch. Jesus hatte sein höchstes Bewusstsein vom Reich Gottes bereits verinnerlicht, bevor er leiden musste. Sein Wissen half ihm aber, das Leid zu meistern. Weiterlesen

Die Realitätstheorie: Die Welt funktioniert durch Gesetze, nicht durch Willkür oder Zufall

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(aus dem bisher unveröffentlichten Buch „Die Geheimnisse des Himmelreichs“)

(…)

Mt 16,2-3 Jesus sprach zu ihnen: „Wenn es Abend ist, sagt ihr: ‚Es wird ein schöner Tag werden, denn wir erkennen es daran, dass der Himmel feuerrot ist.’ Am Morgen sagt ihr, ‚Heute wird es ein Unwetter geben. Denn wir erkennen es daran, dass der Himmel rot und trübe ist. Bei Plinius heißt es: ‚Die Sonne kündigt Stürme an, wenn bei ihrem Aufgang die Wolken rot sind. Werden aber die Wolken gegen Untergang der Sonne rot, so verspricht dies heiteres Wetter für den kommenden Tag‘. Begebenheiten sind vorhersehbar. Ihr müsst die Gesetze entdecken, denen die natürlichen Begebenheiten gehorchen. Eines der Basisgesetze ist fundamental: Das Kausalitätsgesetz. Also wisst ihr das Aussehen des Himmels zu beurteilen. Jedoch die Zeichen der Zeit könnt ihr nicht erkennen. Die Zeiten sind klar erkennbar.Weiterlesen

Nach der Auferstehung …

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(aus dem bisher unveröffentlichten Buch „Die Geheimnisse des Himmelreichs“)

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(Lk 24,40) Joh 20,20 Und als er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen.

Sie hatten sich versammelt, weil Christus vor seiner Kreuzigung zu ihnen gesagt hatte, sie mögen seine Lehren aufschreiben, sie sollten die gute Botschaft verkündigen. Sie trafen sich, um die Evangelien zu verfassen.

Christus kommt nun zu ihnen und gibt ihnen die Anweisung: „Betont die Wahrheit, habt keine Angst, die Wahrheit zu schreiben.“

Die Jünger aber verstanden diesen Auftrag so, dass sie auch Übertreibungen nutzen sollten, um die Wahrheit deutlich zu machen. So kam es später , dass Weiterlesen

Nikodemus‘ Fragen …

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(aus dem bisher unveröffentlichten Buch „Die Geheimnisse des Himmelreichs“)

Joh 3,1 Es war ein Mann unter den Pharisäern mit Namen Nikodemus, ein Oberster unter den Juden.

Joh 3,2 Der kam zu Jesus bei Nacht. (…) Nikodemus sagte zu Jesus: „Meister, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, von Gott gekommen. Denn niemand kann diese Wunder tun, die du tust, wenn Gott nicht mit ihm ist. Aber ich bin beunruhigt und besorgt. Die geistigen Führer waren äußerst verärgert über deine Rede, weil du sagtest, dass alle Menschen in den Himmel kommen. Sie denken, dass die Menschen aufhören werden, liebevoll, aufrichtig und hilfsbereit zu sein, wenn nicht die Angst vor der Hölle sie dazu zwingt. Es ist gefährlich, zu sagen, dass jeder in den Himmel kommt, egal ob er gut oder böse handelt. Sie könnten denken, ‚richtig und falsch’ existierten nicht als moralischer Wert und töten und plündern sei genauso gut wie der Respekt vor dem Leben und dem Eigentum des anderen Menschen. Sie könnten dich wegen dieser Aussage sogar töten.”

Jesus: „Religiöse Menschen, die töten? Das ist Ironie. Sie sollten die Menschen lehren, das Königreich Gottes zu verstehen. Anstatt dessen sind sie selbst geblendet durch ihre vernunftlosen Konditionierungen und technischen, sinnentleerten Rituale.”

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Hirte, Wolf und Mietling …

Pedro de Souza

Jene, die euch Irrwege anbieten, indem sie den Heiligen Geist, die göttliche Vernunft, die dem Menschen von Gott zum Geschenk der Ebenbildlichkeit gemacht wurde, leugnen, werden euch verlassen, sobald der Wolf der Widersprüchlichkeiten offenbar wird.

Ich bin der gute Hirte (lat. pastor, Hirte). Ein guter Hirte gibt sein Herz (hebr. naphesh, griech. psyche, Leben; Geist; Herz; Seele; Sitz der Gefühle und Wünsche) für seine Schafe. Ein Mietling, der nicht der Hirte ist und dem die Schafe nicht eigen sind, sieht einen Wolf kommen und er verlässt die Schafe und flieht. Der Wolf fängt (griech. harpazo, fangen; ergreifen) und zerstreut die Schafe. Der Mietling aber flieht und verlässt die Schafe, weil er ein Mietling ist und achtet der Schafe nicht.